Die Bioökonomie in Lettland verbindet erneuerbare Rohstoffe mit moderner Produktion und neuen Technologien. Wälder bedecken fast die Hälfte des Landes, während nachhaltige Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei wichtige Säulen der lettischen Wirtschaft bilden. Der Sektor ist eng in europäische Lieferketten eingebunden und unterstützt den Übergang zu einer hochwertigen und ressourcenschonenden Produktion.
Holzverarbeitung, Landwirtschaft, Fischerei und Lebensmittelproduktion werden laufend modernisiert. Biotechnologie, Bioraffinerien und Kreislaufwirtschaft schaffen neue Produkte und zusätzliche Wertschöpfung und stärken die Wettbewerbsfähigkeit im EU-Binnenmarkt. Als wachsender Lebensmittelexporteur investiert Lettland kontinuierlich in moderne Verarbeitungstechnologien und Innovationskapazitäten.
Für deutsche Unternehmen bedeutet das: ein EU-Produktionsstandort mit umfangreichen erneuerbaren Rohstoffressourcen, verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen und wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen.
Die 2024 aktualisierte RIS3-Strategie für die wissensintensive Bioökonomie setzt Schwerpunkte auf industrielle Biotechnologie, neue Biomaterialien, die effiziente Nutzung von Biomasse sowie die Verarbeitung von Biomasse und Nebenströmen.