Lettland erhält Zugang zum AHK-Netzwerk in über 90 Ländern

Lettischen Investitions- und Wirtschaftsförderungsagentur (LIAA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Deutsch-Baltische Handelskammer (AHK) haben eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, lettische Unternehmen bei der Erschließung internationaler Märkte zu unterstützen.

Im Rahmen der Vereinbarung erhalten lettische Unternehmen Zugang zum internationalen Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) mit 150 Standorten in 93 Ländern. Dazu gehören Markt- und Produktberatung, Informationen zu den jeweiligen Geschäftsumfeldern sowie Unterstützung bei der Suche nach potenziellen Kunden und Geschäftspartnern.

„Lettische Unternehmen brauchen lokale Kontakte und genaue Informationen über die Anforderungen der jeweiligen Märkte. Mit dieser Vereinbarung erhalten sie Zugang zum Wissen und Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern in mehr als 90 Ländern“, sagte der lettische Wirtschaftsminister Viktors Valainis.
Visit of Viktors Valainis, Minister of Economics of Latvia Big Bang Festival

Die Vereinbarung wurde am 16. September in Berlin während einer von der LIAA und der Botschaft Lettlands in Deutschland organisierten Wirtschaftsdelegation unterzeichnet.

Auch für die deutsch-baltische Wirtschaftskooperation setzt die Vereinbarung ein Zeichen. Gemeinsam mit Estland und Litauen umfasst das Kooperationsmodell nun alle drei baltischen Staaten und schafft zusätzliche Verbindungen zwischen dem Baltikum, Deutschland und internationalen Märkten.

„Europa muss in diesen herausfordernden Zeiten enger zusammenarbeiten. Mit dieser Vereinbarung erhalten lettische Unternehmen Zugang zum internationalen AHK-Netzwerk, seiner Expertise und seinen Kontakten in 93 Ländern“, betonte Florian Schröder, Geschäftsführer der Deutsch-Baltischen Handelskammer.

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Kategorie

Aktualitäten

Standort

Berlin, Deutschland

Datum

16.09.2026