Atrya erhält MiCA-Lizenz in Lettland
Die lettische Zentralbank Latvijas Banka hat Atrya Technologies SIA eine Lizenz für Krypto-Dienstleistungen erteilt. Die Lizenz wurde am 30. September 2026 vergeben und basiert auf der europäischen MiCA-Verordnung.
Damit kann Atrya seine Dienstleistungen im Rahmen des EU-Rechts auch grenzüberschreitend in anderen europäischen Ländern anbieten.

Atrya Technologies wurde im März 2026 gegründet und gehört dem deutschen Unternehmen Capelend Technologies GmbH. Damit ist Atrya ein Beispiel für ein Unternehmen mit deutscher Eigentümerstruktur, das Lettland als Standort für seine Aktivitäten im europäischen Krypto-Markt nutzt.
„Bei Atrya sind wir davon überzeugt, dass die Zukunft der Finanzinfrastruktur durch Innovation, Vertrauen und einen starken regulatorischen Rahmen geprägt wird. Lettland bietet uns hervorragende Voraussetzungen, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Unsere Erfahrungen beim Aufbau von Atrya in Lettland und im Rahmen des MiCA-Lizenzierungsverfahrens haben uns darin bestärkt, dass das Land beste Voraussetzungen mitbringt, sich zu einem führenden FinTech-Standort in Europa zu entwickeln. Besonders schätzen wir das zukunftsorientierte regulatorische Umfeld, die kurzen Wege innerhalb des Finanzökosystems und die große Offenheit gegenüber neuen Technologien und innovativen Geschäftsmodellen. All das macht Lettland zu einem attraktiven Standort, um ein Unternehmen aufzubauen und nachhaltig zu wachsen,“ betont Lorian Qorraj, CEO von Atrya.
Die neue Lizenz erlaubt Atrya zwei Arten von Krypto-Dienstleistungen: die Verwahrung und Verwaltung von Krypto-Assets im Auftrag von Kunden sowie den Tausch von Krypto-Assets gegen andere Krypto-Assets. Die entsprechende Zulassung für die grenzüberschreitende Tätigkeit gilt unter anderem auch für Deutschland.
Lettland als Standort für Krypto- und FinTech-Unternehmen
Mit der Lizenz von Atrya Technologies haben inzwischen 12 Unternehmen eine Zulassung von Latvijas Banka für Krypto-Dienstleistungen erhalten. Die lettische Zentralbank unterstützt Unternehmen dabei nicht nur im Lizenzierungsprozess, sondern bietet auch Beratungen vor der Antragstellung an.
Für Atrya bedeutet die Lizenz den Zugang zu einem einheitlichen europäischen Rechtsrahmen. Die Zulassung ermöglicht es dem Unternehmen, seine Krypto-Dienstleistungen aus Lettland heraus auch in anderen EU- und EWR-Ländern anzubieten.

„Mit dem Erhalt unserer MiCA-Lizenz haben wir einen wichtigen Meilenstein für Atrya erreicht. Damit schaffen wir eine weitere Grundlage für eine unabhängige europäische Zahlungsinfrastruktur, die auf die Anforderungen der nächsten Generation digitaler Finanzdienstleistungen und des KI-gestützten Handels ausgerichtet ist. Europa braucht eigene, souveräne Lösungen für den Zahlungsverkehr, statt bei einer so zentralen Infrastruktur dauerhaft von außereuropäischen Anbietern abhängig zu sein.
Für uns ist Lettland weit mehr als nur ein Unternehmensstandort. Wir sehen das Land als strategischen Partner, mit dem wir die Zukunft der europäischen Finanztechnologie und Europas finanzielle Souveränität aktiv mitgestalten möchten,“ so Lorian Qorraj, CEO von Atrya
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